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ROTTEANLAGEN

- die sinnvolle Alternative

Hinweis: Leider sind Rotteanlagen inzwischen in den meisten deutschen Bundesländern nicht mehr zugelassen, obwohl sie einwandfrei funktionieren und ökologisch sinnvoll sind. Der Grund ist eine fehlende DIBt-Zulassung, die einzuholen für uns viel zu teuer gewesen wäre. Wir stellen die Anlage nachfolgend dennoch vor, für die Bundesländer, in denen das noch geht und für Anlagen im Ausland.

Schema Rotteanlage
Schema Rotteanlage
Rottebehälter Ausbauvariante
Rottebehälter Ausbauvariante
Der mechanischen Vorreinigung des Rohabwassers ist große Beachtung zu schenken. Die Feststoffe des Schmutzwassers können in Emscherbrunnen, Mehrkammerabsetzgruben oder Ausfaulgruben sedimentiert werden. Das abgesetzte Material verfault anaerob, was zur Geruchsbildung führen kann. Dem Abwasser wird viel Sauerstoff entzogen, der in der nachfolgenden biologischen Stufe wieder zuzuführen ist. Der Schlamm muss regelmäßig kostenpflichtig abgesaugt und entsorgt werden.

Ein anderes Prinzip liegt der "Rotteanlage" zugrunde. Diese Anlage stellt eine Weiterentwicklung der Absetzgruben dar und dient ebenfalls der Rückhaltung der Feststoffe. Gleichzeitig erfüllt sie aber die Funktion einer Kompostierungsanlage, in der Fäkalschlämme ohne zusätzlichen energietechnischen Aufwand zu reifem Kompost vererdet werden.
Der Rottebehälter ist durch seine Bauweise gut mit Sauerstoff versorgt. Er ist zwei- oder mehrkammrig aufgebaut. Während eine Kammer beschickt wird, kann das Material in der vollen Kammer verrotten.

Die flüssige Phase tropft ab und wird aufs Schilfbeet geleitet. Das Abwasser bleibt dabei in einem sauerstoffreichen Zustand (4 - 6 mg/l O2), was die Reinigungsleistung des nachfolgenden Pflanzenklärbeetes fördert. Außerdem werden damit Geruchsprobleme vermieden.

Da es sich um ein abgeschlossenes System handelt, ist dieses Verfahren im Gegensatz zur Vererdung auf Schilfbeeten auch aus hygienischer Sicht als unbedenklich einzustufen.

Die kostenintensive Entleerung des Fäkalschlamms durch ein Entsorgungsunternehmen, wie sie bei der Mehrkammergrube erforderlich ist, entfällt. Dadurch lassen sich mit einer Rotteanlage die Betriebskosten erheblich senken.
Der Entleerungsbedarf ist wesentlich geringer als bei einer Mehrkammer- bzw. Ausfaulgrube. Lediglich alle 2 Jahre muss eine geringe Menge ausgereiften Komposts ausgeräumt werden.
Der fertige Kompost hat eine Konsistenz und riecht wie Walderde und kann z.B. als Dünger im Ziergarten verwertet werden.

Rottesäcke

Unsere Standardlösung: Ein Rottesack der Größe 65 x 118 cm wird mittels Spannring in einen Stützkorb eingeklemmt. Der Sack steht auf einer Drainpalette. Ist der Sack voll, wird die Haltung entnommen und der nächste Sack eingehängt, während der volle Sack weiter entwässert.
Die Entwässerung kann - je nach vorhandenem Behälter oder vorhandener Lagermöglichkeit - im oder außerhalb des Rottebehälters stattfinden.


Doch auch für bereits bestehende Anlagen oder Sonderanfertigungen können wir Säcke liefern. Unser Partnerunternehmen näht dann jeden Rottesack fachmännisch und maßgeschneidert nach Ihren Wünschen.
Abbildung Rottesack
Rottesack
Abbildung Stützkorb
Stützkorb für Rottesack
Abbildung Stützkorb mit Rottesack
Stützkorb mit Rottesack
Dieses oben abgebildete Zubehör können Sie in unserem Webshop erwerben:
- Standard-Rottesack

- Stützkorb für Rottesack
mangrove
Manfred Gröner
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D-02763 Mittelherwigsdorf

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